Heute hab ich einen Brief bekommen.
Einen Verhandlungstermin für einen Rechtsstreit. Familienrecht.
Zuerst dachte ich es wäre für die Scheidung. Ist ja schließlich letztes Jahr im Februar eingereicht worden, da kann man schon mal langsam mit einem Termin rechnen.
Aber leider nein. Es war eine Unterhaltsklage, eingereicht Mitte 2008, die verhandelt werden soll.
Irgendwie kommt man schon ins grübeln, ich meine es ist ja das Familiengericht welches beide Prozesse verhandelt. Wie kommt es wohl, dass der Trennungsunterhalt zuerst verhandelt wird?
Es ist bei Gericht wohl nicht so, dass in Reihenfolge abgearbeitet wird. Wozu auch.
So kann man viel besser widersprüchliche Urteile fällen.
Murgels Gedanke dazu:
Könnte mann nicht zusammengehörige Prozesse zusammenfassen? Das würde vermutlich die Arbeit der Gerichte etwas vereinfachen.
Samstag, 14. Februar 2009
Freitag, 13. Februar 2009
Öder Job?
"Also, ich könnte deinen Job nicht machen."
"Warum?"
"Mir wird schon vom zuhören langweilig!"
Murgels Gedanke dazu:
Was soll man da noch sagen.
"Warum?"
"Mir wird schon vom zuhören langweilig!"
Murgels Gedanke dazu:
Was soll man da noch sagen.
Mittwoch, 11. Februar 2009
Traurig, Sehr traurig.
Das statistische Bundesamt teilt uns mit, dass im Jahre 2008 auf 100 Eheschließungen 53 Scheidungen kommen. Im Schnitt wird fast jede zweite Ehe geschieden.
Man fragt sich schon, was da los ist mit den Leuten. Ist die Institution Ehe am Ende?
Haben wir uns so daran gewöhnt bei Schwierigkeiten einfach einen anderen Weg zu gehen?
Sind wir eheunfähig geworden, oder ist die Ehe einfach für unsere Gesellschaft nicht mehr der richtige Ansatz?
Eine Ehe zu beenden hat keine Konsequenzen. Früher war das ein schweres Stigma.
Heute ist es noch nicht mal ein Kavaliersdelikt. Wenn man dann noch bedenkt, dass fast 80% der Initiatoren einer Scheidung durch diese Scheidung ihre finanzielle Situation verbessern, dann wird man schon nachdenklich.
Gewalt in der Ehe, Unterdrückung etc. sind alles bekannte und gute Gründe für eine Scheidung.
Wir brauchen also die Möglichkeit zur Scheidung.
Was uns aber sicher fehlt ist die Klärung der Schuldfrage, mit Konsequenzen.
Dazu Murgels Gedanke:
Vielleicht fehlt uns einfach die Moral, das Gewissen uns nicht auf den einfachen Weg zu begeben.
Es darf eigentlich nicht sein, dass man einfach geht, nur weil man keine Lust mehr hat.
Scheidung sollte nicht leicht sein, es sollte eine Notwendigkeit nachgewiesen werden.
Das was derzeit geschieht, ist das Ende für die Idee, die einer Ehe zugrunde liegt.
Eine lebenslange Partnerschaft.
Man fragt sich schon, was da los ist mit den Leuten. Ist die Institution Ehe am Ende?
Haben wir uns so daran gewöhnt bei Schwierigkeiten einfach einen anderen Weg zu gehen?
Sind wir eheunfähig geworden, oder ist die Ehe einfach für unsere Gesellschaft nicht mehr der richtige Ansatz?
Eine Ehe zu beenden hat keine Konsequenzen. Früher war das ein schweres Stigma.
Heute ist es noch nicht mal ein Kavaliersdelikt. Wenn man dann noch bedenkt, dass fast 80% der Initiatoren einer Scheidung durch diese Scheidung ihre finanzielle Situation verbessern, dann wird man schon nachdenklich.
Gewalt in der Ehe, Unterdrückung etc. sind alles bekannte und gute Gründe für eine Scheidung.
Wir brauchen also die Möglichkeit zur Scheidung.
Was uns aber sicher fehlt ist die Klärung der Schuldfrage, mit Konsequenzen.
Dazu Murgels Gedanke:
Vielleicht fehlt uns einfach die Moral, das Gewissen uns nicht auf den einfachen Weg zu begeben.
Es darf eigentlich nicht sein, dass man einfach geht, nur weil man keine Lust mehr hat.
Scheidung sollte nicht leicht sein, es sollte eine Notwendigkeit nachgewiesen werden.
Das was derzeit geschieht, ist das Ende für die Idee, die einer Ehe zugrunde liegt.
Eine lebenslange Partnerschaft.
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